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Aus DVB-T wird DVB-T2 PDF Drucken E-Mail

Alle Nutzer von Antennenfernsehen sollten jetzt prüfen, ob ihr Fernseher den neuen Standard DVB-T2 empfangen kann. Das empfiehlt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland mit Blick auf die am 29. März startende flächendeckende Umstellung des herkömmlichen Antennenfernsehens DVB-T auf DVB-T2.

Wer ein neueres Fernsehgerät mit einem grünen DVB-T2 HD-Logo im Wohnzimmer stehen hat, ist für die Umstellung auf das moderne HD-Antennenfernsehen gut gewappnet. Aber auch Geräte, die das Logo nicht aufweisen, können geeignet sein. Hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung oder auf die Internetseite des Herstellers, um festzustellen, ob der Fernseher auch mit DVB -T2 bzw. H265 läuft. Ältere Geräte müssen mit einer zusätzlichen Set-Top-Box ausgestattet werden. Ein solches externes Empfangsgerät ist ab etwa 50 Euro im Handel erhältlich. Wer mehrere Fernseher nutzt, braucht mehrere Set-Top-Boxen. Haus & Grund rät, beim Kauf genau hinzuschauen, da Deutschland bei der Umstellung des Antennenempfangs einen anderen Weg geht als beispielsweise Frankreich, Österreich oder Großbritannien. Hierzulande wird DVB-T2 zusammen mit dem neuen Kompressionsverfahren HEVC eingeführt. Das wird von Set-Top-Boxen, die im Ausland hergestellt wurden, in der Regel nicht unterstützt. Die bisherige Haus-, Zimmer oder Außenantenne kann weiterhin genutzt werden. Im Einzelfall kann es nötig sein, sie neu auszurichten oder auszutauschen.

Mit dieser Ausrüstung sind die öffentlich-rechtlichen Programme auch nach der Umstellung unverschlüsselt zu empfangen. Neben den Rundfunkgebühren entstehen für sie keine zusätzlichen Kosten. Wer jedoch zukünftig Privatfernsehen sehen will, muss nach einer dreimonatigen Schonfrist ab 1. Juli 2017 rund sechs Euro im Monat zusätzlich zahlen und benötigt außerdem zur Entschlüsselung noch das CI+-Modul von freenet.tv. Wer sein Bild dann noch in hochauflösender Qualität sehen will, braucht dafür einen HD-Fernseher. Haus & Grund weist darauf hin, dass je nach bisheriger Ausstattung die Umstellung teuer werden kann. Im Einzelfall kann es günstiger sein, zum Kabel-, Satelliten- oder Internet-Empfang zu wechseln.


Von der DVB-T-Umstellung sind zunächst die Ballungsgebiete betroffen. In mehreren Teilschritten folgen die übrigen Regionen. Die gesamte Umstellung soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein. Der Wechsel des Übertragungsverfahrens betrifft nur den terrestrischen Empfang. Für Verbraucher, die ihre Fernsignale über Satellit, Kabel oder Internet empfangen, ändert sich nichts.

 
Stadt fördert Sanierung PDF Drucken E-Mail

Münster (SMS) Die Stadt Münster fördert auch 2017 eine hochwertige energetische Sanierung von Wohngebäuden mit bis zu 9000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 15 000 Euro für ein Mehrfamilienhaus. Darüber hinaus gibt es attraktive Förderangebote von Land und Bund. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wann es sich lohnt, einen Antrag zu stellen, weiß die städtische Umweltberaterin Beate Böckenholt. Sie steht montags von 14 bis 19 Uhr, dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 Uhr sowie jeden dritten Samstag im Monat von 11 bis 17 Uhr im City-Shop der Stadtwerke, Salzstr. 21, als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Tel. 02 51/4 92-67 67).

Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien

 
Zuschüsse für Altbausanierung PDF Drucken E-Mail

Die Stadt Münster fördert auch in diesem Jahr wieder die qualitativ hochwertige Sanierung von Wohngebäuden mit Zuschüssen bis zu 9000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 15 000 Euro für ein Mehrfamilienhaus. Die neuen Richtlinien sehen eine besondere Förderung umweltfreundlicher Dämmstoffe vor. Außerdem sind die Zuschüsse der Stadt Münster kombinierbar mit den Fördermitteln der KfW-Bank. Die städtische Umweltberaterin Beate Böckenholt erläutert die Voraussetzungen für eine Förderung und wie die Antragsstellung erfolgt (persönlich oder telefonisch unter 4 92- 67 67/ montags 14 bis 19 Uhr; dienstags bis donnerstags 10 bis 13 Uhr und jeden 3. Samstag im Monat 11 bis 17 Uhr) im Stadtwerke CityShop, Salzstraße 21.

Internet: http://www.muenster.de/stadt/medien

 
Notfall-Telefon PDF Drucken E-Mail

Bitte bedenken Sie, dass alle Einsätze an Wochenenden, Feiertagen oder außerhalb der normalen Öffnungszeiten mit erheblichen Preisaufschlägen berechnet werden. Nutzen Sie deshalb die Notfallnummern nur in wirklich akuten Fällen.

Während unserer Sprechzeiten nehmen unsere Mitarbeiter Schadensmeldungen entgegen und veranlassen das Notwendige.

Elektrotechnik:

Die Elektro-Innung hat sich zu einem Notdienst zusammen geschlossen. Dem Link können Sie detailliert entnehmen, welcher Betrieb in welchem Zeitraum für den Notdienst verantwortlich ist:

http://www.elektroinnung-muenster.de/fileadmin/download/407_Elektro/2016-12-07%20-%20Notdienstgemeinschaft%20ab%2002.11.2016.pdf

Sanitär- und Heizungsbereich

Fa. Gausepohl, Kerstingskamp 3, 48159 Münster, 0251-212333

Fa. Büring, Hünenburg 48, 48165 Münster-Hiltrup, 02501 - 2343,

Glaserschnelldienst

Fa. Niggemann, 0251 - 211716

Glas Rieke, 0251 - 60155

Theißing & Wessels Glaser-Eildienst, 0251 - 7889400

Schlüsseldienst

Fa. Sandmann, Hammer Str. 40, 48153 Münster, Tel.: 0251 / 775005

 

 

 

 
Rosenmontag geschlossen PDF Drucken E-Mail

Sehr geehrte Mitglieder des Vereins, sehr geehrte Kunden der Hausverwaltung,

Unsere Geschäftsstelle bleibt am Rosenmontag, den 27.02.2017 geschlossen.

Am Dienstag sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Die Teams Verein du Hausverwaltung

 

 

 
Zur Eigenbedarfskündigung PDF Drucken E-Mail

Im Gegensatz zum Mieter kann der Vermieter ein Mietverhältnis grundsätzlich nur dann beenden, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Kündigung hat. Ein berechtigtes Interesse liegt unter anderem im Falle des Eigenbedarfs vor. Zu den formellen Anforderungen an eine Eigenbedarfskündigung hat sich der Bundesgerichtshof bereits mit seinem Urteil vom 30. April 2014, Az. VIII ZR 284/13 geäußert. Danach reicht es aus, wenn in dem Kündigungsschreiben die Person benannt wird, die die Wohnung zukünftig nutzen soll und ihr Interesse an der spezifischen Wohnung dargelegt wird. So genügt es für die Eigenbedarfskündigung beispielsweise, dass die Tochter mit ihrem Ehemann einen gemeinsamen Haushalt gründen will. Auch die Angabe, dass zwei Wohnungen zu einer Maisonettewohnung zusammengelegt werden sollen, um ein weiteres Arbeitszimmer einzurichten, genügt den Anforderungen der Eigenbedarfskündigung.

Das berechtigte Interesse des Vermieters an der Kündigung kann auch nicht mit dem Argument eines überhöhten Wohnbedarfs, der sich möglicherweise auch ausschließlich an den Quadratmetern festmacht, verneint werden. Ein weit überhöhter Wohnbedarf kann allerdings unter Abwägung der widerstreitenden Interessen von Vermieter und Mieter unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls von den Gerichten als rechtsmissbräuchlich angenommen werden (Urteil des BGH vom 4. März 2015, Az. VIII ZR 166/14).

Der Eigennutzungswunsch rechtfertigt die Kündigung wegen Eigenbedarfs aber nur dann, wenn dieser auch ernsthaft verfolgt wird und hinreichend konkretisiert wurde. Soll die Wohnung hingegen möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden, ist eine Eigenbedarfskündigung jedenfalls zu diesem früheren Zeitpunkt, noch nicht begründet – so der BGH mit Urteil vom 23. September 2015, Az. VIII ZR 297/14.

 
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