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Behinderungsbedingte Umbaukosten als außergewöhnliche Belastungen PDF Drucken E-Mail

 

BFH-Urteil entlastet betroffene Eigenheimer

Aufwendungen für die behindertengerechte Umgestaltung einer selbstgenutzten Immobilie können als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden. Unerheblich ist dabei, ob durch den Umbau ein Gegenwert entsteht und ob der Eintritt der Behinderung auf einem unvorhersehbaren Ereignis beruht. Auf diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH, Az. VI R 16/10) macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund aufmerksam.

Im zu entscheidenden Fall hatte ein Ehepaar mit einem behinderten Kind im Jahr 2005 für 30.000 Euro ein sanierungsbedürftiges Einfamilienhaus erworben und anschließend umfangreich für knapp 200.000 Euro umgebaut und modernisiert. Im Rahmen der Sanierung wurden unter anderem zwei Bäder mit bodengleichen Duschen eingebaut. In seiner Einkommensteuererklärung machte das Ehepaar 2006 etwa 30.000 Euro und 2007 rund 4.000 Euro an anteiligen Umbaukosten für den von einem zu einhundert Prozent behinderten Kind genutzten Wohnraum als außergewöhnliche Belastungen geltend. Das zuständige Finanzamt und das Finanzgericht lehnten die Anerkennung ab.

Der BFH gab dem Ehepaar schließlich Recht. Die Aufwendungen für den behindertenge-rechten Umbau seien weder durch den Kinder- bzw. Behindertenpauschbetrag abgegolten noch sei es erheblich, ob die behinderungsgerechten Umbauten lange geplant worden seien. Abzugsfähig seien allerdings nicht die anteiligen Umbaukosten, sondern nur die durch den behindertengerechten Umbau entstandenen Mehrkosten.

 

 
Mehr Rechtssicherheit bei der Abwicklung von Mietverhältnissen PDF Drucken E-Mail

BGH-Urteil zu Erstattungsansprüchen von Renovierungskosten

Der Anspruch eines Mieters auf Erstattung von Renovierungskosten wegen einer unwirksamen Schönheitsreparaturklausel verjährt innerhalb von sechs Monaten ab Beendigung des Mietverhältnisses. Auf diese Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH, Az. VIII ZR 195/10) weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hin.

Mit dieser Entscheidung setzt der BGH einen Schlussstrich unter die Diskussion, ob dieser Anspruch des Mieters ausnahmsweise binnen drei Jahren verjährt. Die Entscheidung schafft mehr Rechtssicherheit und Rechtsfrieden für die Abwicklung von Mietverhältnissen.

Im zugrunde liegenden Fall hatten die Mieter bei der Abwicklung des Mietverhältnisses Schönheitsreparaturen ausführen lassen, obwohl sie aufgrund der Unwirksamkeit der Schönheitsreparaturklausel nicht dazu verpflichtet waren. Nunmehr machten sie die Renovierungskosten gegenüber dem Vermieter geltend – zu spät, wie der BGH nunmehr entschied.

 
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Grillsaison eröffnet PDF Drucken E-Mail

Streit mit den Nachbarn vermeiden

Die kommenden Tage verwöhnen mit sommerlichen Temperaturen. Auf Terrassen und Balkonen wird dann die Grillsaison eröffnet. Aber des einen Freud ist zuweilen des anderen Leid. Damit die Brutzelei nicht in einem Nachbarschaftsstreit endet, sollten einige Spielregeln beachtet werden, rät die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund. Grundsätzlich gilt: Was andere nicht gefährdet oder belästigt, ist erlaubt.

Wer darauf achtet, dass Nachbarn nicht durch Geruch und Rauch beeinträchtigt werden, vermeidet Streit. Auf Balkonen von Mehrfamilienhäusern sollten daher nur Elektrogrills verwendet werden. Darüber hinaus ist es oft hilfreich, die Nachbarn rechtzeitig über die Grillparty zu informieren. Haus & Grund rät, die Anzahl der Grillabende zu beschränken – eine Faustregel für die zulässige Zahl gibt es aber nicht. Ein moderater Lärmpegel und Respekt vor nächtlichen Ruhezeiten helfen, die Nerven der Nachbarn zu schonen. Haus & Grund weist darauf hin, dass in vermieteten Mehrfamilienhäusern das Grillen durch die Hausordnung verboten oder beschränkt sein kann.

 
Neuanlage eines Gartens PDF Drucken E-Mail

Neuanlage eines Gartens ist keine haushaltsnahe Dienst- oder Handwerkerleistung

Die erstmalige Gestaltung eines Gartens ist keine haushaltsnahe Dienstleistung im Sinne des §35a EStG. Auch ein Steuerabzug als Handwerkerleistung scheidet aus, weil allein Renovierungs-, Modernisierungs-, und Erhaltungsaufwendungen steuerlich begünstigt sind und nicht Neubaumaßnahmen.
Dies geht aus einem Urteil des Finanzgerichtes (FG) Rheinland-Pfalz hervor (Urteil vom 1. Juli 2010, Az. 4k 2708/07, zur Veröffentlichung in der DWW vorgesehen, noch nicht rechtskräftig - Az. beim Bundesfinanzhof VI R 61/10).

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